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Hepatitis A ist eine infektiöse Leberentzündung, die durch ein Virus übertragen wird. Hepatitis A wird auch Gelbsucht genannt, weil sie eine gelbe Verfärbung der Haut und des Augenweiss verursachen kann. | ||||||
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| Das Hepatitis A Virus wird durch Aufnahme von verunreinigtem (kontaminiertem) Wasser, Getränken, Eis, Salaten, Früchten sowie von ungenügend erhitzten Nahrungsmitteln (z.B.Meeresfrüchte) übertragen. Hepatitis A tritt vor allem in Ländern mit ungünstigen hygienischen Bedingungen auf: Asien inkl. der Türkei, auf dem gesamten afrikanischen Kontinent, in Mittel- und Südamerika und in Osteuropa. | ||||||
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| Hepatitis A verursacht Appetitverlust, Übelkeit, Gelbsucht, Fieber und starke Müdigkeit, welche wochen- bis monatelang andauern kann. | ||||||
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Der wirksamste Schutz gegen Hepatitis A ist eine Impfung. Die Wirksamkeit beträgt 95-99%. | ||||||
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Reisende in Länder mit ungünstigen hygienischen Bedingungen, Kinder aus solchen Ländern, die vorübergehend dorthin zurückkehren*, Personen mit engem Kontakt zu Hepatitis – A – Kranken, drogeninjizierende Personen* und deren Betreuer, Männer mit sexuellen Kontakten zu Männern*, Patienten mit einer chronischen Lebererkrankung* und spezifische Personengruppen mit einer bekannten erhöhten Erkrankungshäufigkeit für Hepatitis A (Kanalarbeiter, Laborpersonal ect.). Auch Küchenpersonal, Reinigungspersonal, Spital und Pflegepersonal sowie Kindergartenpersonal sollten zum eigenen Schutz und zum Schutze der anderen gegen Hepatitis A geimpft sein. Für Personengruppen die mit * gekennzeichnet sind, trägt die Krankenversicherung die Kosten für die Impfung (siehe Richtlinien und Empfehlungen Nr. 9 des BAG und der EKIF vom Januar 2007) | ||||||
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| Hepatitis A kann nur symptomatisch behandelt werden. Allerdings stehen Der volle Schutz wird nach 10 Tagen erreicht, die Impfung wirkt im Prinzip aber bereits ab dem Verabreichungstag, da der Impfschutz schneller eintritt, als die Krankheit ausbricht (Inkubationszeit mindestens 2 Wochen). Deshalb kann sogar am Vorabend einer Abreise noch geimpft werden. (Infovac Bulletin Nr.11-12/2003) | ||||||
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| Die Impfung ist sehr gut verträglich. Hin und wieder kommt es zu lokalen Nebenwirkungen wie Schmerzen an der Einstichstelle, die je nach Impfstoff mehr oder weniger heftig ausfallen können. Andere Impfnebenwirkungen treten nur selten auf und klingen nach kurzer Zeit folgenlos ab.Keinesfalls können sie durch die Impfung Hepatitis A bekommen. | ||||||
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| Während den ersten Drittels einer Schwangerschaft ist mit allen Medikamenten und auch mit Impfstoffen Vorsicht geboten. Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat ist die Impfungen gegen Hepatitis A unbedenklich. Das Immunsystem der geimpften Mutter stellt dem Fötus Antikörper zur Verfügung, die noch mehrere Monate nach der Geburt das Neugeborene schützen.Das Stillen ist keine Kontraindikation für die Impfung gegen Hepatitis A. | ||||||
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| Ihre Ärztin/ Ihr Arzt wird sie gerne beantworten. | ||||||